Was und wie wir füttern

Obwohl wir der Meinung sind, Rohfütterung ist die gesündeste und artgerechteste Ernährung für den Hund, füttern wir hauptsächlich Fertigfutter. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir erstens die Lagerungsmöglichkeit für größere Mengen Rohfutter nicht haben (und es täglich frisch im Supermarkt zu kaufen ist uns ehrlich gesagt zu teuer) und uns zweitens der Aufwand zu groß ist. Wenn man nicht vorportionieren kann und es jeden Tag komplett frisch zubereitet, bedeutet das doch ziemlichen Zeitaufwand.

Also haben wir überlegt, wie wir unseren Hunden trotzdem gutes, abwechslungsreiches Futter bieten können und sind - aufgerechnet auf eine Woche -  zu folgender Fütterung gelangt:

Vier Tage Trockenfutter, zwei Tage Dosenfutter, ein Tag Frischfleisch.

Welchen Sinn hat das? Nun, Trockenfutter füttern wir, weil es einfach ist. Dosenfutter füttern wir, weil es unseren Hunden schmeckt und „naturnäher“ ist. Frischfleisch füttern wir, um den Fleischanteil pro Woche anzuheben, den Rohaschewert zu senken und die Verdauung anzuregen. Das Schöne an nur einem Frischfleischtag pro Woche ist, dass man sich keine Gedanken über das Zufüttern von Knochen oder Gemüse machen muss, weil die Nährstoffversorgung durch das Fertigfutter der restlichen Woche gewährleistet ist. Man kann hier reines Fleisch verfüttern, sollte aber darauf achten keine oder wenig Innereien zu verwenden (Gefahr der Überversorgung durch Vitamin A), sondern hochwertiges Muskelfleisch.

An Fertigfutter füttern wir die getreidefreien Sorten von Wolfsblut und Fish4dogs als Trockenfutter und Real Nature als Dosenfutter.

Auch bei den Marken, die wir füttern, sieht man wieder deutlich, dass qualitativ hochwertiges Futter nicht unbedingt teures Futter sein muß. Der Preis der meisten guten Futtersorten liegt etwa im selben Bereich oder darunter, wie der der oft angepriesenen, aber minderwertigen Sorten.

Sollten sie ebenfalls so eine Mischfütterung bevorzugen, achten sie bitte darauf, dass sie nicht innerhalb der Mahlzeiten mischen, sondern jedes Futter als eigene Mahlzeit geben. Manche Hunde vertragen es, die Mahlzeiten gemischt zu bekommen, die meisten reagieren darauf allerdings mit Magenschmerzen, Blähungen und/oder Durchfall.